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Fort- und Weiterbildungen

Akademie Schloss Liebenau

In der Akademie Schloss Liebenau bilden wir interne und externe Fachkräfte, Führungspersonal und Freiwillig Engagierte fachlich und persönlich weiter.

 

Dafür bieten wir jährlich ein vielfältiges Programm an Fort- und Weiterbildungen. Es umfasst unter anderen Themen der Pädagogik, der Pflege, der Therapie, der Hauswirtschaft und der Verwaltung. Neben den Fachkompetenzen eröffnen wir Lernräume in den Bereichen Kommunikation, Kooperation, Selbstfürsorge, Spiritualität und Leitung.

 

Beides zusammen ist für uns Basis für eine professionelle und umfassende Qualifizierung für die Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf, für eine lebendige Kultur des Miteinanders und dafür, gesellschaftlichen Veränderungen innovativ und vorausschauend zu begegnen.

Gütesiegel belegt hohe Qualität

Die Akademie Schloss Liebenau ist jetzt zertifiziert und damit eine anerkannte Einrichtung nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg

Fortbildungen

Fortbildungen vermitteln Wissen und Handwerkszeug und ermöglichen einen Erfahrungsaustausch.

 

Wir bieten in folgenden (Fach-)Bereichen Fortbildungen an. Bitte wählen Sie zuerst eine Kategorie aus und melden Sie sich im Kurs über das Online-Formular direkt online an:

Sie können die Kurse auch gezielt suchen im  Kursfinder > 

 

Falls Sie statt der Online-Anmeldung lieber ein ausgefülltes Formular per E-Mail schicken oder faxen möchten, geht es hier direkt zum Anmeldeformular > 

 

Mehr zu uns und unserem Bildungsverständnis erfahren Sie unter hier >

 

Bildungs- und Freizeitangebote für Menschen mit Behinderungen

 

Sie suchen nach begleiteten Bildungs- und Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderungen? Die Liebenau Teilhabe bietet in verschiedenen Gemeinden ein abwechslungsreiches und interessantes Bildungs- und Freizeitprogramm: erlebnisreich, sportlich, kreativ, aber auch gemütlich und gesellig.

Weiterbildungen

Weiterbildungen erweitern die Kernkompetenz beruflichen Handelns oder ermöglichen das Erlernen einer neuen beruflichen Rolle.

 

Wir bieten folgende Weiterbildungen an:

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Systemisches Arbeiten in der Erziehung, Betreuung und Assistenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen 2021/2022

Mitarbeitende in der Behinderten- und Jugendhilfe müssen oftmals die Herausforderung meistern, verschiedene Interessen, Wünsche und Ziele zu integrieren. Dabei gilt es, den familiären und biographischen Kontext der Klienten mit der aktuellen Lebenswelt, beispielhaft den gruppendynamischen Prozessen einer Wohngruppe sowie deren institutionellen Rahmenbedingungen, in Einklang zu bringen. Eine nicht immer leicht zu bewältigende Aufgabe.
Ziel dieser Fortbildung ist es, einen Einblick in das systemische Denken zu ermöglichen und dieses zur Reflexion des eigenen Arbeitens zu nutzen. Eine systemische Vorgehensweise verhindert einseitige Wahrnehmungen und Zuschreibungen und hilft, Probleme von verschiedenen Positionen aus wahrzunehmen, sich in andere einzufühlen und einen Perspektivwechsel vorzunehmen. Durch diese Fähigkeit können Zusammenhänge neu verstanden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Differenzen und Konflikte offener angenommen und in ihren Kontextbedingungen besser verstanden werden. So können verdeckte Ressourcen erkannt und genutzt und zugleich Widersprüche und Andersartigkeit ausgehalten werden. Grundlage hierfür bildet eine wertschätzende Haltung mit Respekt und Neugierde sowie Offenheit gegenüber anderen Handlungs- und Lebensentwürfen.

1. Familienkontext
Im Familienkontext wird das Verhalten der Menschen mit einer Behinderung oder / und dissozialem Verhalten als eine Antwort auf die Problemlösungskapazität im Familiensystem verstanden. Insofern ist die Herkunftsfamilie ein Schlüssel zum Verständnis von "Auffälligkeiten", deren Bedeutung und Sinnhaftigkeit im Kontext der vorhandenen Beziehungsmuster erfasst werden kann.

Inhalt
Grundlagen des systemischen Denkens und Handelns
= Begriffsbestimmungen
= Einführung in das systemische Denken und Handeln
= Wichtige Grundhaltungen für das systemische Handeln

Familie als soziales System
= Merkmale eines Familiensystems
= Familiäre Rollenentwicklung
= Generationsübergreifende Zyklen

Familien mit einem Kind mit Behinderung / dissozialem Verhalten
= Das bio-psycho-soziale Modell
= Ressourcen und Bedürfnisse
= Mehrfachbelastung von Familien und Scheitern als elterliches Grundgefühl
= Loyalitäten und ihre Konflikte
= Ablösung

Methoden für die Betreuungsarbeit
= Joining
= Ressourcenarbeit
= Genogrammarbeit

2. Kontext Lebenswelt

Thematischer Schwerpunkt des zweiten Teils ist der Kontext Lebenswelt. Die Wohngruppe im Heim, die Arbeitsgruppe, die Wohngemeinschaft, die Schulklasse, etc. wird als soziales System mit den Subsystemen Klient, Mitarbeiter, Herkunftsfamilien, externe Helfersysteme usw. verstanden.
Die Handlungsmuster und Kommunikationsprozesse innerhalb der jeweiligen Lebenswelt werden identifiziert und auftretende Probleme nicht nur innerhalb einer Person angesiedelt, sondern als Ausdruck einer bestimmten Art der Beziehungs- und Lebensgestaltung begriffen.

Inhalt
Personen und Rollen
= Das relevante System
= Rollen- und Handlungsmuster
= Interaktionen zwischen Helfersystem und Klientensystem
= Die logischen Ebenen der Beratung

Ziele, Maßnahmen und Ergebnisse
= Auftragsklärung
= Zielformulierung im relevanten System
= Planung von Interventionen
= Ergebnisüberprüfung

Methoden für die Betreuungsarbeit
= Systemische Gesprächsführung
= Visualisierungstechniken
= Figurenaufstellung
= Timelinearbeit
= Strukturschemata

3. Institutioneller Kontext

Im dritten Teil geht es um das soziale Helfersystem, in dem der Klient eingebettet ist. Das Dreieck Klient - Mitarbeiter - sonstige Helfer, deren unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele und die Grenzen der jeweiligen Systeme werden in ihrer Wechselwirkung wahrgenommen. Die Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit werden aufgezeigt.
Die Stellung der Institution mit ihren Subsystemen wird im Rahmen der gesellschaftlichen Entwicklung und Forderungen nach Inklusion und Teilhabe thematisiert.

Inhalt
Zusammenhang von Klienten -, Team- und Institutionssystem
= typische Kommunikationsmuster
= Unterscheidung von Therapie- und Zwangskontexten
= Wechselwirkungen Klient und Behandlungssystem

Gestaltung der Zusammenarbeit
= Möglichkeiten kooperativen und vernetzen Arbeitens
= Ressourcen- und lösungsorientiertes Arbeiten
= Prozessreflektionen

Methoden für die Betreuungsarbeit
= Circuläres Fragen
= Problemaufstellung / Tetralemma als Konfliktlösungsmodell
= Visualisierung und Metaphernarbeit
= Reflektingteam

Praxisberatung

Zwischen den Seminarbausteinen finden in Kleingruppen ein ganztägiger und zwei halbtägige Praxisberatungen statt. In diesen Gruppen können die Teilnehmenden das, was sie in den Seminaren gelernt haben, bezogen auf ihren Arbeitsalltag thematisieren und vor allem ausprobieren. Dazu erhalten die Teilnehmenden nach jedem Seminarabschnitt eine Transferaufgabe. Diese dokumentieren sie schriftlich und geben sie in der Akademie Schloss Liebenau ab.

Zielgruppe:
Mitarbeitende der Behindertenhilfe und Jugendhilfe

Arbeitsform:
Theorieinput, Gruppenarbeit, Selbstreflexion, Skulpturarbeit, Problemaufstellung, Transferaufgaben, Rollenspiel

Status: fast ausgebucht

Kursnr.: 211253

Beginn: Mo., 15.11.2021, 09:00 - 17:00 Uhr

Dauer: 3 Tag(e)

Kursort: Liebenau, Gallussaal

Gebühr: 1400,00 € (inkl. MwSt.)

Liebenau, Gallussaal
Karte anzeigen
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren


Datum
09.03.2022
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Liebenau, Gallussaal
Datum
10.03.2022
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Liebenau, Gallussaal
Datum
11.03.2022
Uhrzeit
09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Liebenau, Gallussaal




Statuslegende
Anmeldung möglich
fast ausgebucht
Anmeldung auf Warteliste
Kurs abgeschlossen
Kurs ausgefallen
Keine Anmeldung möglich

Inhouse

Wir gehen im Rahmen unserer Inhouse-Veranstaltungen gerne individuell auf Ihre Bedürfnisse vor Ort ein.

 

Klassische Inhouse-Fortbildung

  • Ziel: alle Mitarbeitende (z. B. eines Teams) sind auf dem gleichen fachlichen Stand
  • gemeinsame fachliche Verständigung
  • gleiches methodisches Vorgehen möglich

 

Inhouse-Fortbildung als Entwicklungsprozess

  • Die Mitarbeitenden (z. B. eines Teams) werden in die Bedarfserhebung einbezogen.
  • Die Fortbildung wird als Entwicklungsprozess mit mehreren Bausteinen angelegt.
  • Der Transfer des Gelernten wird überprüft und als Lernprozess gestaltet.
  • Die verantwortliche Leitung wird in die Bedarfserhebung und Transferphase einbezogen.

 

Bitte wenden Sie sich bei Interesse mit Ihrem Fortbildungsbedarf direkt an die Leitung der Akademie.

Anmeldung

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Kursangebot. Bitte melden Sie sich direkt über die aufgeführten Kurse oder gezielt – zum Beispiel mit der Kursnummer – über den Kursfinder online an. Es gelten die Teilnahmebedingungen der Akademie Schloss Liebenau.

 

Alternativ schicken Sie uns das Anmeldeformular vollständig ausgefüllt:

 

Anmeldeformular

pdf, 188 KB

Anmeldeformular für Freiwillig Engagierte

pdf, 465 KB

Teilnahmebedingungen

Mit Ihrer Anmeldung erkennen Sie unsere Teilnahmebedingungen und unsere Datenschutz-Information an. Hier finden Sie unsere Teilnahmebedingungen und unsere Datenschutzerklärung zum Download:

Teilnahmebedingungen Akademie Schloss Liebenau

pdf, 114 KB

Datenschutz-Information Akademie Schloss Liebenau

pdf, 160 KB

FAQs – Häufig gestellte Fragen

Was passiert nach meiner Anmeldung?

Darf ich auch teilnehmen, wenn ich nicht in der Stiftung Liebenau arbeite?

Was muss ich tun, wenn ich nicht übernachten möchte?

Wann bekomme ich eine Rechnung für den Kurs?

Was für Kosten entstehen bei Rücktritt?

Wer genehmigt die Fortbildungen und die Kosten?

Wie komme ich an das Bildungsprogramm der Akademie Schloss Liebenau?