Zwischen Türschwelle und Vertrauensraum – Professionelle Nähe und Distanz im ambulanten Bereich
In der ambulanten Pflege begegnen Mitarbeitende täglich Situationen, in denen Nähe unvermeidbar ist: Sie betreten den privaten Raum von Klientinnen und Klienten, unterstützen bei intimen Tätigkeiten und erleben dabei ein breites Spektrum an Bedürfnissen, Emotionen und oft übersteigerten Erwartungen, aber auch grenzüberschreitende Verhaltensweisen und belastende Situationen. Gleichzeitig können auch Pflegende selbst Situationen überbewerten oder emotional stärker reagieren, als es ihnen guttut.
Ziel ist die Stärkung individueller Handlungskompetenzen, mehr Selbstreflexion und ein sicherer Umgang mit herausfordernden Situationen im häuslichen Umfeld. Sie erhalten praxisnahe Strategien, um herausfordernde Situationen souverän zu meistern und ihre professionelle Rolle klar und sicher auszufüllen.
Inhalt
= Reflexion der Bedürfnisse älterer und pflegebedürftiger Menschen (und Angehöriger)
= Grenzüberschreitendes Verhalten frühzeitig erkennen und eine sichere und professionelle Haltung
= Eigene Emotionen und Bewertungen angemessen einordnen
= Wie gelingt es, den persönlichen Raum der Klientinnen und Klienten respektvoll zu betreten und gleichzeitig die eigenen Grenzen zu schützen?
Zielgruppe:
Mitarbeitende aus den ambulanten Diensten und Sozialstationen
Arbeitsform:
Impulsreferat, Einzelarbeit, Erfahrungsaustausch, Achtsamkeitsübungen nach Prof. Fessler
Status: 
Kursnr.: 271B19
Beginn: Do., 24.06.2027, 13:00 - 16:30 Uhr
Dauer: 1 Nachmittag
Kursort: Schloss Liebenau
Gebühr: 90,00 € (inkl. MwSt.)